Das flüchtige Glück, das Gipfelglück –
wer könnte es nicht fühlen:
gemeinsam erfahrene Freude,
gemeinsam erblicktes Licht!
Doch es lässt sich nicht festhalten –
einmauern geht nicht.

Es ist so flüchtig,
so beweglich wie der Geist,
der weht, wo er will.
Unausweichlich deshalb,
der Abstieg hinunter in die Alltäglichkeit,
die Angst vor Leiden und Tod,
das Aushalten der letzten Fragen.

Was bleibt,
ist die leuchtende Erinnerung
und die große Hoffnung,
dass das Leben bleibend
stärker ist als der Tod.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mk 9,2-10)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 02/2021, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de