O-Antiphonen

Der Advent geht in seine Zielgerade, wenn am 17. Dezember die O-Antiphonen beginnen. „O – was?“, werden sich viele fragen. Es handelt sich um sieben Sätze, älter als das Christentum, die spirituell auf Weihnachten vorbereiten. Zu hören bekommt man sie im Abendgebt der Kirche, der Vesper, und in verkürzter Form in den Gottesdiensten als Ruf vor dem Evangelium. Die adventlichen sieben Sätze heißen deshalb so, weil die Anrufung stets mit einem staunenden "O" beginnt. Sie sind in der Gottesdienstordnung beim jeweiligen Tag in lateinischer und deutscher Sprache angegeben und laden ein, die verschiedenen Titel und Eigenschaften, die Jesus Christus zugesprochen werden, zu meditieren. Den vollständigen Text jeder Antiphon finden Sie im Gotteslob unter der Nummer 222 oder 761.